Bitcoin: Eine Einführung in die weltweit führende Kryptowährung

1. Juli 2023
Kategorie: Bitcoin
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Dieser Artikel dient dazu, einen ersten Einblick in die Welt von Bitcoin zu erhalten. Schnall dich besser an, denn wir werden dich auf eine Reise mitnehmen, die dein Verständnis rund um Bitcoin und Kryptowährungen erweitern wird. Es ist fast unmöglich, Bitcoin in einem einzigen Blogbeitrag zusammenzufassen, es ist aber eine gute Kostprobe und dein erster Schritt, um zu erfahren, was Bitcoin wirklich ausmacht. Wenn du denkst, dass Bitcoin nur eine digitale Währung ist, liegst du falsch. Bitcoin ist ein komplexes Geflecht aus Wirtschaft, Technologie, Finanzen, Physik und noch weit aus mehr. Es greifen mehrere komplexe und unterschiedliche Themen ineinander. Dies ist einer der Gründe, weshalb Bitcoin selbst erfahrene Experten immer wieder in den Bann zieht.

Das berühmteste Beispiel ist der Kaninchenbau. Stell dir Bitcoin vor, wie ein gigantisches Tunnelsystem, den es zu erforschen gilt. Mit jedem Schritt, den du machst, entdeckst du weitere Abzweigungen, die dich in eine andere Richtung von faszinierenden Konzepten und Ideen bringen.

Aber Vorsicht! Wenn du dich erst einmal in den Kaninchenbau stürzt, gibt es kein Zurück mehr. Du wirst von der revolutionären Natur von Bitcoin mitgerissen und in Diskussionen über die Zukunft des Finanzwesens, die Rolle von Kryptowährungen in der Gesellschaft und die Auswirkungen auf die globale Wirtschaft verwickelt.

Lass dich nicht abschrecken, dieser Blogbeitrag ist nur ein kleiner Vorgeschmack, auf das, was dich erwartet. Nicht umsonst gibt es unzählige Bücher, Fachliteraturen und Informationen zu finden, die dir helfen können, dass volle Potenzial von Bitcoin zu erfassen. Aber lass uns an den Anfang zurückkehren und gewinne mit unserer Zusammenfassung einen ersten Einblick in die faszinierende Welt von Bitcoin.

Was ist Bitcoin?

Erstmals wurde das Konzept von Bitcoin in einem Whitepaper im Jahr 2008 vorgestellt, welches von Satoshi Nakamoto geschrieben und veröffentlicht wurde. Vereinfacht ausgedrückt ist Bitcoin eine digitale Währung, die auf der Technologie namens Blockchain basiert. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Währungen, wie der Schweizer Franken, Euro oder US-Dollar, wird Bitcoin nicht von einer zentralen Stelle ausgegeben. Es gibt also keine Zentralbank, welche durch einen Staat oder Regierung kontrolliert wird. Das Regelwerk ist fest im Programmcode festgelegt und kann nicht verändert werden. In einer dieser Regeln ist verankert, dass die maximale Anzahl an Bitcoin, die jemals im Umlauf sein werden, auf 21 Millionen Stück begrenzt ist. Da Bitcoin dezentral ist, kann jede Person dem Netzwerk beitreten. Es ist möglich, ohne Zwischenpartei Bitcoin innerhalb kürzester Zeit an eine andere Person zu versenden, Orts unabhängig und ohne an Öffnungszeiten von Banken gebunden zu sein. Bitcoin ist also ein Netzwerk, bei dem niemand ausgeschlossen wird, 24/7 genutzt werden kann und zensurresistent ist. Da es keine zentrale Anlaufstelle gibt, wird Bitcoin auch oft als Peer-to-Peer-Netzwerk bezeichnet, was nichts anderes bedeutet, als von Person zu Person oder von Benutzer zu Benutzer.

Nur weil Bitcoins direkt von einer zur anderen Person transferiert werden können, macht es dies nicht anonym. Ganz im Gegenteil, denn wie bereits erwähnt, basiert Bitcoin auf der Blockchain-Technologie, die komplett transparent und somit für alle einsehbar ist. Was Blockchain ist und wie eine Blockchain funktioniert, klären wir später. Gehen wir erst mal darauf ein, dass Bitcoin transparent und eben nicht anonym ist. Transparenz bedeutet in diesem Fall, dass jeder alle jemals getätigten Transaktionen zu jeder Zeit eingesehen werden können. Eines der grössten Missverständnisse ist, dass Bitcoin da ist, um illegale Geschäfte durchzuführen. Aufgrund der Transparenz eignet sich Bitcoin überhaupt nicht für illegale Aktivitäten.

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Satoshi Nakamoto wurde von einer Person oder einer Gruppe als Pseudonym verwendet, die Bitcoin erfunden hat. Unter diesem Pseudonym wurde im Oktober 2008 das Bitcoin Whitepaper mit dem Titel «Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System» veröffentlicht. Das Whitepaper ist nichts anderes als ein Dokument, welches den Beschrieb der technischen Details und das Konzept von Bitcoin enthält. Um die Entwicklung voranzutreiben, lief die Kommunikation im Jahr 2008 erst über E-Mails und Online-Foren. Satoshi Nakamoto veröffentlichte die erste Bitcoin-Software im Januar 2009 und begann die ersten Bitcoins zu schürfen. Im Januar 2010 zog sich Satoshi Nakamoto plötzlich aus der Community zurück und übergab die Kontrolle über das Projekt an andere Entwickler weiter. Seit diesem Zeitpunkt hörte man nichts mehr vom Pseudonym Satoshi Nakamoto. Bis heute ist die wahre Identität unbekannt. Es gab viele Versuche, die Identität aufzudecken, jedoch blieben diese alle erfolglos. Die wahre Identität des Bitcoin-Schöpfers bleibt bis auf Weiteres Gegenstand von Spekulationen.

Unerheblich hat die Anonymität dazu beigetragen, dass Bitcoin als dezentrale und unabhängige digitale Währung angesehen wird. Satoshi Nakamoto hat ein Vermächtnis hinterlassen, indem er Bitcoin mit der Blockchain-Technologie einführte, die weiterhin einen grossen Einfluss auf die Welt der Kryptowährungen und darüber hinaus haben.

Wie funktioniert Bitcoin und was ist eine Blockchain?

Des Öfteren wurde nun die sogenannte Blockchain-Technologie erwähnt, auf dem Bitcoin basiert. Die Blockchain ist eine transparente und öffentliche, dezentrale Datenbank, in der alle Transaktionen aufgezeichnet und gespeichert werden. Die Datenbank wird also nicht von einer zentralen Stelle geführt und verwaltet, sondern von allen Personen, die am Netzwerk teilnehmen möchten, eben dezentral. Alle, die am Netzwerk teilnehmen, sind also im Besitzt der Datenbank. Alle Datenbanken synchronisieren sich laufend untereinander, somit haben alle Teilnehmer immer den aktuellsten Stand. Die Datenbank ist in einzelne Blöcke unterteilt, die hintereinander gereiht werden. In jedem Block werden die Transaktionsinformationen gespeichert und bilden durch die Hintereinanderreihung eine Kette, deshalb der Begriff «Blockchain». Diese Blöcke werden durch kryptografische Hash-Funktionen miteinander verknüpft und von einem dezentralen Netzwerk von Computern, den sogenannten Minern, überprüft und bestätigt.

Grob kann der Ablauf einer Bitcoin Transaktion wie folgt beschrieben werden:

  1. Transaktion: Sendet eine Person Bitcoin an eine andere Person, so wird diese Transaktion über das Netzwerk verbreitet. Die Transaktionsinformationen landen zunächst in einem Pool. Die Transaktion enthält folgende Informationen: Absenderadresse, Empfängeradresse und die Menge der gesendeten Bitcoins.
  2. Bestätigung: Zunächst liegen die Transaktionsinformationen in einem Pool, der schrittweise abgearbeitet wird. Solange die Informationen in diesem Pool liegen, spricht man von einer unbestätigten Transaktion. Die Transaktion muss von den sogenannten Minern verifiziert werden. Miner sind leistungsstarke Computer, die komplexe mathematische Probleme lösen. Schafft ein Miner, als erster dieses mathematische Problem zu lösen, darf er die Transaktion bestätigen und verifizieren. Sobald die Lösung vorliegt, kontrollieren die anderen Miner das Resultat, wenn alles stimmt, wird der Block mit allen beinhaltenden Transaktionen bestätigt. Somit kontrollieren sich alle Teilnehmer gegenseitig und Betrüger würden sofort entlarvt und werden.
  3. Blockbildung: Sobald die Transaktionen verifiziert wurden, werden diese zu einem Block zusammengefasst. Jeder dieser Blöcke enthält neben den Transaktionen auch einen kryptografischen Hash-Wert des vorherigen Blocks, was die Verkettung der Blöcke ermöglicht.
  4. Konsens: Im Bitcoin-Netzwerk muss es eine Übereinstimmung geben, dazu wird der Konsensmechanismus namens Proof-of-Work (PoW) verwendet, um zu entscheiden, welcher Block der nächste in der Kette ist. Die Miner konkurrieren und kontrollieren sich gegeneinander. Sie lösen komplexe mathematische Aufgaben und der Erste, der erfolgreich die Lösung präsentiert, darf den nächsten Block hinzufügen. Als Belohnung, diese Aufgabe als Erstes gelöst zu haben, wird er mit Bitcoin belohnt.
  5. Hinzufügen zur Blockchain: Sobald ein Miner einen Block erfolgreich abgebaut hat, wird er der Blockchain hinzugefügt. Diese Information wird im gesamten Netzwerk verbreitet. Jede Person, die am Netzwerk teilnimmt, erhält die aktuellsten Informationen. So wird die Blockchain kontinuierlich erweitert, indem neue Blöcke hinzugefügt werden. Die Manipulation der Daten wird erschwert, da jeder Block die Hash-Informationen des vorherigen Blocks beinhaltet.
  6. Sicherheit: Wie erwähnt konkurrieren die Teilnehmer immer untereinander, je mehr Miner am Netzwerk teilnehmen, desto sicherer wird es. Alle Blöcke sind mit der Hash-Funktion miteinander verbunden. Möchte ein Betrüger eine bereits getätigt Transaktion ändern, so müsste er auch alle nachfolgenden Blöcke ändern. Dies ist praktisch unmöglich, da zum einen der Betrug sofort auffällt und eine enorme Rechenleistung nötig wäre.

Warum ist Bitcoin wichtig?

Die Inflation aller Währungen ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Immer mehr Menschen verstehen, dass ihr über die Jahre angehäuftes Erspartes an Kaufkraft abnimmt. In den öffentlichen Medien wird leider immer ein Sündenbock gesucht, sei es Covid-19 oder der Ukraine Krieg. Die Menschen werden mit leeren Versprechungen getröstet, dass die Inflation in Zukunft abnehmen wird. Doch die Kaufkraft des ersparten Geldes wird nie mehr so stark zunehmen, wie sie abgenommen hat. Dies führt zu einem Trend, dass weniger gespart und das Geld sofort ausgegeben wird, solange es noch an Kaufkraft besitzt. Es werden mehr Kredite aufgenommen, die zur Verschuldung führen können. Die junge Generation kann sich immer weniger leisten, so bleibt der Wunsch von einem Eigenheim für viele nur ein Traum. Oder kennst du jemand, der sich nicht über steigende Mietpreise, teure Häuser und Wohnungen beschwert?

Genau hier setzt die digitale Währung Bitcoin an. Bitcoin hat das Potenzial, den globalen Zahlungsverkehr und das gesamte Finanzwesen zu revolutionieren. Aber machen wir zunächst eine Reise in die Vergangenheit. Der US-Dollar wurde im Jahr 1792 als offizielles Zahlungsmittel mit fester Gold- und Silberparität eingeführt. Mit anderen Worten musste für jeden Dollar, der gedruckt wurde, Gold oder Silber bei der Bank hinterlegt werden. Deshalb spricht man oft auch vom sogenannten Gold Standard. Die beiden Edelmetalle sind ein rares Gut und man muss viel Arbeit und Zeit investieren, um dieses rare Gut zu schöpfen. Mit diesem Standard war es den Banken nicht möglich, unendlich viel Geld zu schöpfen (drucken), da die Parität zu den Edelmetallen bestand.

Im Jahre 1971 hat der damalige US-Präsident Richard Nixon temporär den Gold-Standard aufgehoben. Dies ermöglichte es, Geld zu erschaffen, ohne Gold oder Silber bei der Bank hinterlegen zu müssen. Leider hält diese temporäre Massnahme bis heute an und wurde nicht rückgängig gemacht. Seit diesem Zeitpunkt haben die Nationalbanken die Macht und bestimmen, wie viel neues Geld in den Umlauf gerät, was starken Einfluss auf die Inflation hat. Auf der Webseite https://wtfhappenedin1971.com gibt es eine Zusammenfassung, was alles im Jahr 1971 geschehen ist und welche Auswirkungen es bis heute hatte.

Bis 1971 hatten wir eine gute, aber bei Weitem nicht perfekte Lösung für unser Finanzsystem. Mit der Aufhebung des Gold Standards ist es leider gescheitert. Bitcoin vereint die besten Eigenschaften und bietet daher zahlreiche Vorteile, um das Finanzsystem zu revolutionieren:

  1. Dezentralisierung: Bitcoin wird von keiner zentralen Behörde kontrolliert, dies ermöglicht eine grössere finanzielle Autonomie und Unabhängigkeit. Jeder kann am Netzwerk teilnehmen und keiner wird ausgeschlossen.
  2. Sicherheit: Die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin basiert, bietet ein hohes Mass an Sicherheit und Schutz vor Betrug und Fälschungen.
  3. Schnelle und kostengünstige Transaktionen: Im Durchschnitt dauert eine Bitcoin Transaktion 10 Minuten. Im Vergleich zu Banktransfers ist dies schnell und zum Vergleich zu Kartenzahlung langsam. Die Dauer einer Transaktion ist bewusst so gewählt. Für Zahlungen im Alltag gibt es das sogenannte Lightning Netzwerk, was auf Bitcoin aufbaut. Dies ermöglicht Transaktionen in Sekundenschnelle.
  4. Finanzielle Inklusion: Es gibt Menschen, die in Regionen leben, die nur begrenzten Zugang zum traditionellen Bankwesen und anderen Finanzdienstleistungen haben. Bitcoin ist Ort sowie Zeit unabhängig und ermöglicht es allen Menschen daran teilzunehmen.
  5. Keine Bank- und Wechselgebühren: Die Miner erhalten einen kleinen Betrag für die Transaktion, Bank- oder Wechselgebühren entfallen komplett.
  6. Begrenze Menge: Derzeit sind etwas mehr als 19 Millionen Bitcoin im Umlauf, die maximale Anzahl ist auf 21 Millionen begrenzt. Immer nach 10 Minuten kommen aktuell 6.25 Bitcoin dazu. Alle 4 Jahre wird die Anzahl Bitcoin, die pro Block ausgeschüttet werden, halbiert. Bis im Jahre 2140 sind, alle Bitcoin im Umlauf. Somit ist die aktuelle und zukünftige Inflationsrate immer bekannt.
  7. Uneingeschränkte Verfügbarkeit: Bitcoin steht rund um die Uhr, sieben Tage die Woche zur Verfügung, ohne Einschränkungen durch Öffnungszeiten, Feiertage oder Wochenenden.

Dies, um nur einige Punkte und Eigenschaften zu nennen, welches Bitcoin ausmacht. Jedoch gibt es auch einige Herausforderungen, die sich Bitcoin stellen muss.

Herausforderungen und Zukunftsaussichten von Bitcoin

Es gibt viele Vorteile von Bitcoin, trotzdem existieren es auch Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Skalierbarkeit, Sicherheit und Dezentralität unter einen Hut zu stecken, ist kein einfaches Unterfangen. Schraubt man an einer der drei genannten Eigenschaften, leiden die zwei anderen darunter. Akzeptanz in der Gesellschaft und Kritik am Stromverbrauchs sind alltägliche Herausforderungen, die sich Bitcoin stellen muss. Überdies werden Krypto-Börsen, welchen Zugang zu Bitcoin ermöglichen, immer stärker reguliert und geraten ins Fadenkreuz der finanziellen Behörden. Mittlerweile ist Bitcoin nicht mehr weg zu denken und ist in aller Munde. Die junge digitale Währung hat in seinen erst 14 Jahren bereits einiges erreicht und mischt den Finanzsektor neu auf. Wir sind zuversichtlich, dass Bitcoin weiterhin eine wichtige Rolle im Finanzwesen und der digitalen Welt spielen wird.

Schlussfolgerung

Bitcoin hat sich seit seiner Einführung zu einer bedeutenden Kryptowährung entwickelt und die Art und Weise, wie wir über Finanzen und Transaktionen denken, verändert. Die dezentrale Natur, die Sicherheit und die Potenziale für finanzielle Autonomie machen Bitcoin zu einer spannenden Innovation. Wir sind gespannt, welche Entwicklungen die Zukunft für Bitcoin bereithält und wie es unsere Welt weiterhin beeinflussen wird.

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